Sydney Opera House – das Highlight der Stadt

Das Sydney Opera House ist unbestritten die bekannteste und sicher auch am meisten fotografierte Sehenswürdigkeit der Stadt. Der Anblick, wenn man dieses weltbekannte Opernhaus in seiner ganzen Pracht sieht, ist einfach umwerfend. Am besten, Du lässt das alles erstmal in aller Ruhe auf Dich wirken und lässt Dich nicht von der Hektik der unzähligen Menschen rund um die Oper anstecken.

Entspannen und genießen

Hol Dir doch einfach erstmal ein leckeres Eis und schau Dir den ganzen Trubel ganz entspannt auf den Treppenstufen des Opernhauses an. Die Eisdiele am Ende des Circular Quay kann ich wärmstens (kann man das bei Eis so sagen?) empfehlen. Mein Favorit: Passionsfrucht!

Zeit für Erinnerungsfotos

Wenn Du dann wieder beide Hände frei hast, nichts wie raus mit der Kamera oder dem Smartphone! Es lässt sich von hier aus nämlich nicht nur das Opernhaus selbst fotografieren. Man hat auch einen wunderbaren Blick auf die Harbour Bridge und den Luna Park auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht. Dorthin lohnt sich übrigens ein Abstecher mit der Fähre, weil man natürlich umgekehrt von dort das Opernhaus und die Skyline von Sydney schön fotografieren kann.

Gegenüber des großen Treppenaufgangs führen übrigens einige Stufen hinauf Richtung Botanischer Garten. Auch mit wenig Zeit solltest Du diesen kurzen Abstecher unbedingt machen, denn der Ausblick ist einfach fantastisch!

 

Einmal rund herum ums Sydney Opera House

Natürlich will man das Opernhaus am besten von allen Seiten erkunden. Und tatsächlich kann man das Gebäude einmal komplett umrunden. Erstaunlicherweise machen das die wenigsten Touristen, was diese Runde aber umso entspannter macht. Zumal man dann auch nicht ganz so vielen Selfies ausweichen muss….

Die inneren Werte

Aber schauen wir uns das Prachtstück auch mal von innen an. Dazu  nimmst Du entweder die Treppen in der Unterführung oder erklimmst die Aussenstufen, die Dich direkt zum Eingangsbereich mit Souvenirshop, Garderoben, Toiletten und Ticketschalter (Box-Office) führen. Je nach Interesse und Zeit kannst Du Dir hier gleich eine Karte für eine angebotenen Führungen kaufen. Die Touren finden in der Regel stündlich statt, eine Übersicht findest Du auf den offiziellen Seiten des Sydney Opera Houses: sydneyoperahouse.com

Am Rande:
Ich hatte lange überlegt, ob ich eine der Touren machen soll, weil ich ja vorher schon einige Male die Möglichkeit hatte, mir das Opernhaus von innen anzuschauen. Zudem hatte ich auf einigen Websites gelesen, dass die Führung für diejenigen interessant ist, die sich vor allem auch für die Architektur interessieren. Und ich wollte ja eigentlich nur den Konzertsaal und eventuell noch das Joan Sutherland Theatre sehen.

Buchstäblich in letzter Minute hab ich mich dann doch noch für die einstündige Tour entschieden und ich muss sagen, es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Jeder Teilnehmer bekommt einen Kopfhörer, sodass man den Tourguide problemlos verstehen kann, auch wenn man am Ende der Gruppe mitläuft. Zudem ist die Tour wirklich kurzweilig gestaltet mit kleinen Anekdoten und kurzen, aber dennoch interessanten Videos zur Entstehungsgeschichte des Opernhauses. Welchen Saal man schließlich sieht, kommt darauf an, ob und wo gerade für eine Aufführung geprobt wird. Bei meiner Tour kamen wir sogar in den Genuss, das Sydney Symphony Orchestra bei einer Probe zu hören.

Nach meiner Erfahrung würde ich also eine Tour auf jeden Fall empfehlen. Besonders dann, wenn für ein Konzert oder eine Show keine Zeit bleibt.


Shows, Konzerte und mehr im Sydney Opera House

Eine Veranstaltung im großen Konzertsaal des Opernhauses ist natürlich schon ein Highlight. Zumal man hier gleichzeitig die Gelegenheit hat, sich das südliche und das nördliche Foyer anzuschauen. Bei einem genüsslichen Glas Sekt überblickt man von dort dann die Bucht einschließlich der Harbour Bridge. Angeboten werden übrigens nicht nur klassische Konzerte oder Opern. Die aktuellen Veranstaltungen findest Du wieder auf den sydneyoperahouse.com. Übrigens hat man auch auf den „billigen Plätzen“ meiner Meinung nach eine gute Sicht und die Akustik ist auch dort mehr als zufriedenstellend!


Wenn Du Dich zur richtigen Zeit in Sydney aufhältst, hast Du gute Chancen, sogar selbst einmal im Sydney Opera House zu singen: Singing in the House – wie es sich anfühlt im Sydney Opera House zu singen.


Und nach der Show?

Nach dem Sightseeing oder der Veranstaltung kannst Du Dir ein kühles Bier oder ein gutes Glas Wein in der Opera Bar mit Blick auf die Harbour Bridge gönnen. Es ist zwar zugegeben nicht das günstigste Bier in Sydney, aber zum Getränk gibt’s ja praktisch die einmalige Kulisse gratis dazu.

Wie wär’s im Anschluss mit einem gemütlichen Spaziergang durch den Botanischen Garten?


Und so kommst Du zum Sydney Opera House:

Wenn Du aus Richtung Nord-Westen kommst, nimmst Du den T1 bis Central Station. Dort steigst Du um  in den City Circle, der fährt alle paar Minuten die Runde Central Station – Town Hall – Wynyard – Circular Quay – St. James – Museum. Es spielt also keine Rolle, in welche Richtung Du den City Circle nimmst. An der Station „Circular Quay“ steigst Du aus. Je nachdem, ob Du an Gleis 1 oder Gleis 2 ankommst, hast Du schon gleich vom Bahnsteig aus einen wunderbaren Blick auf das Opernhaus und die Harbour Bridge.

Wenn Du aus Richtung Nord-Osten kommst, dann heisst Deine Umsteige-Station Wynyard. Und von da an nur noch eine Station weiter mit dem City Circle. Alternativ nimmst Du den Zug bis Milsons Point (das liegt direkt auf der gegenüberliegenden Seite der Harbour Bridge). Von dort aus setzt Du dann mit der Fähre über direkt bis zum Circular Quay.

Näheres zum Nahverkehr und zu den Tickets findest Du unter Öffentliche Verkehrsmittel.